Von Kamáres zur gleichnamigen Höhle

Wanderung 24: Von Kamáres zur gleichnamigen Höhle in 1.525 m Höhe
Diese Ganztageswanderung beginnt am östlichen Ortsende von Kamáres und wir steigen in Kehren aufwärts, den E4-Markierungen und einer betonierten Wasserrinne folgend, bis wir auf ein Becken mit kräftig sprudelndem Wasser stoßen. Nun halten wir uns an die roten Markierungen und kommen zu einem zweiten Wasserbecken und zur „Mándra Kalamáfka“, einem Hirtenunterstand.
Kurz danach verzweigt sich der Weg, nach Norden geht es zum Gipfel des Psiloritis (2.456 m) und nach Osten zur Kamáres-Höhle. Nach einer kurzen Strecke entlang eines Wasserrohres kommen wir zum „perdhikónero“, einem steinernen Wasser-Reservoir , das griechisch „Rebhuhnwasser“ genannt wird. Nach insgesamt drei Stunden steilen Aufstiegs stehen wir vor dem Eingang der Kamáres-Höhle in 1.525 m Höhe. An diesem nun auch für uns spürbar heiligen Ort haben schon die Minoer ihren Göttern gehuldigt. Archäologen fanden vor der Höhle eine große Ansammlung von kunstvollen Keramiken aus der Zeit von 1900 – 1700 v. Chr., die einer ganzen Epoche den Namen „Kamáres-Stil“ gaben und im Archäologischen Museum in Iráklion ausgestellt sind. Die Aussicht hinunter auf die mit unzähligen Gewächshäusern gespickte Messára-Ebene ist überwältigend.
Auf dem gleichen Weg geht es zurück nach Kamáres.

Tourencharakter: anspruchsvoll
(Ausreichend markierte Wege und Bergpfade, die über kurze Abschnitte bereits etwas ausgesetzt sein können. Gute Trittsicherheit und Ausdauer erforderlich.)
Dauer:: ca. 5 Std.

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