Visionen in früherer Schlecker-Filiale

Übernahme des Artikels Visionen in der früheren Schlecker-Filiale | Südwest Presse Online, Lokales Alb-Donau, 08.12.2012.

Unter dem Titel „Vision und Realität“ präsentiert der Maler und Grafiker Willy Dorn bis zum 26. Dezember seine Arbeiten der vergangenen 20 Jahre. Der Ausstellungsraum ist ungewöhnlich: Dorn mietete die Räumlichkeiten der ehemaligen Schlecker-Filiale in Beimerstetten.(Autor: AGR | 08.12.2012)

Ausstellung Beimerstetten
Gute Stimmung: Willy Dorn (li.) und Gäste bei der Vernissage in der früheren Schlecker-Filiale, als die A-capella-Gruppe „Weiberxxang“ auftrat. Foto: Amrei Groß
Unter dem Titel „Vision und Realität“ präsentiert der Maler und Grafiker Willy Dorn bis zum 26. Dezember seine Arbeiten der vergangenen 20 Jahre. Der Ausstellungsraum ist ungewöhnlich: Dorn mietete die Räumlichkeiten der ehemaligen Schlecker-Filiale in Beimerstetten. Über den Zugang zum Kunstmarkt sagt Dorn: „Das ist ein Bereich, in dem die Leute sich gerne besser auskennen würden und es ist ihnen unangenehm, wenn sie dies nicht tun.“ Deshalb hätten viele Leute Berührungsängste und gingen nicht oder ungern in Galerien. Dorn, gebürtiger Berliner, Wahl-Kreter und seit kurzem Beimerstetter, möchte die Hemmschwellen abbauen. Deshalb hat er für seine Ausstellung „Vision und Realität“ die leerstehenden Räume in der Einsteinstraße angemietet. Vier Wochen lang stellt er den Menschen aus der Region dort seine Arbeiten vor. Zu sehen sind Bilderserien – Aquarelle, Aquarelle mit Airbrush-Technik und Sepiatusche, fast fotorealistisch gemalt. Faszinierende Unterwasserwelten, Reisebilder aus Ägypten, jahrhundertealte, knorrige Olivenbäume, griechische Küsten mit wilder Brandung und einsamen Buchten. Dorns Werke sind eine mediterrane Auszeit für die Augen, stressfreier und billiger als jeder Kurzurlaub. Die Ausstellung läuft bis zum 26. Dezember, sie ist montags bis freitags von 17 bis 21 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr zu sehen. Geht es nach Dorn, ist es nicht die letzte Ausstellung ihrer Art in der Region. Er will auch künftig leerstehende Immobilien für ein vierwöchiges Kunst-Gastspiel anmieten und mit Kollegen die Kunst zu den Menschen bringen.

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